Wenn Herr Roland Koch öffentlich erklärt, es könne nicht sein, dass eine Minderheit die Mehrheit terrorisiere und in den Medien immer wieder die hohen Straftäterquoten migrantischer Jugendlicher auftauchen, dann muss neben aller Kritik an der Verkürzung von Statistik und des Verschweigens der Ursachen von Kriminalität noch ein anderer Zusammenhang nicht vergessen nicht werden!
In diesem Bereich kommen alte Versäumnisse wie ein Bummerang zur Politik und schon seit längerer Zeit zu “deutschen Mehrheitsgesellschaft” zurück. Während die Eltern der heutigen Problemjugendlichen einst in den 60er Jahren von der Bundesrepublik angeworben worden, um den Müll der dicken Bundesbürger zu beseitigen oder die Büros der boomenden Firmen zu reinigen, sind ihre Kinder und Enkelkinder nach dem Ende des Wirtschaftswunders vergessen und marginalisiert worden. Sie wurden auf dem Arbeitsmarkt nicht mehr gebraucht, stellten durch ihre schlechten Deutschkenntnisse einen Kostenfaktor für das Bildungssystem dar und wurden als Hauptschüler auf dem Arbeitsmarkt margialisiert. Ein Fakt, den schon UN- Vertreter an unserem Bildungssystem kritisieren mussten.
Das Problem der Jugendkriminalität ist somit auch ein hausgemachtes. Und nicht nur das, es zeigt, dass man Menschen (Migranten) nicht einfach nur kurzzeitig für bestimmte Zwecke benutzen und dann wieder vergessen kann. Das wäre so, als würde man sich einen Partner anschaffen, der bei einem zu Hause putzen soll. Nachdem der neue Staubsauger angeschafft ist, ist die Liebe plötzlich nichts mehr wert und der Ex- Schatz wird schlicht unter die Brücke verbannt.
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